MONSTERS @ SCALPELS 3:5
2 Wochen nach dem erfreulichen Sieg gegen den Meister und den zugegeben unerwarteten Punkten für die Zwischenrunde sollte nun die Klatsche kommen…
Dass ein paar Leistungsträger zum Rematch gegen die Scalpels (Hinrunde 6:3) fehlten darf erwähnt werden, soll aber keinesfalls eine Begründung für den Spielverlauf sein – es waren ausreichend befähigte Mannen am Werk, nur das Endprodukt war nicht das erwünschte…
Das Spiel startete in einem offenen aber sehr zerfahrenen Geplänkel in dem keiner der Kontrahenten nennenswerte Aktionen lieferte – die Scalpels jedoch in Minute 9 dann mit ihrem ersten Powerplaytreffer in Führung gehen konnten. Auf beiden Seiten heiße 5 Torschüsse – dann aber ca. 10 Minuten vor Drittelende ein full stop: Der Scalpelsgoalie ging verletzt vom Eis – kurz zuvor konnten die Monsters den Ausgleich erzielen… Mangels Backupgoalie wurde nun entschieden, das Drittel damit zu beenden und die 10 Restminuten gemäß Reglement für das Umziehen eines Feldspielers zu nutzen.
Nun wäre das bei nahezu jeder Mannschaft ein Nachteil – bzw. Vorteil für den Gegner – nicht aber, wenn der auserwählte Feldspieler ein ehemaliger Nachwuchsbundesligagoalie ist…
Das Mitteldrittel begann zwar wie erhofft mit der frühen Führung durch Captain Pauli14 – aber schon die nächste Strafe der Monsters endete in einem Powerplayerfolg der Scalpels – dem nicht genug, eine Minute später 2:3
Kurz vor der Pause gings erneut auf die Strafbank… und mit 2:4 geht’s in den Schlussabschnitt. Nebstbei bemerkt viel getestet wurde der Aushilfsgoalie auch nicht unbedingt.
Im Schlussdrittel erzielte Sascha „Wayne“ Hübner #8 in seinem comeback den umjubelten 3:4 Anschlusstreffer – doch statt eines Aufbäumens zum Schlusssprint…. Well, die Überschrift nimmts ja eh schon vorweg: Strafe Monsters, Powerplaytor Scalpels
Summasummarum also kein Heldenepos an dem Abend, das was in den Spielen zuvor reibungslos lief, ließ diesmal schmerzlich missen – so ist des hoit im Spuat. Und damit das Phrasenschwein seinen Euro bekommt: „Auf der Strafbank gwinnt ma kane Spiele“
Kurz und bündig, so is, so wors. Abhaken, Punkte verschenkt – draus lernen. Viel Zeit zum Trübsal blasen bleibt eh nicht, denn 4 Tage danach warten die Lunatics – Hinspiel die eine von nur 2 Niederlagen mit 3:6