2014/15 beginnt mit einem Casting für die EA2L

NEUER MODUS ZUM NEUSTART DER UNTERLIGA

Zweite und Dritte Liga werden für die Hinrunde 2014/15 abwechselnd in 2 Gruppen aufgeteilt und spielen so die neuen Topteams für die EA2L aus.

In der Rückrunde stehen dann die 9 stärksten Teams und spielen um die Playoffs sowie den Titel der Unterliga.

Für die Monsters bedeutet das zusätzlichen Erfolgsdruck – und Hoffnung auf ein gutes Ende des aktuell akuten Personalbedarfs…

Die Wiener Unterliga startete 2003 mit 13 Vereinen, verlor aber in den letzten Jahren immer mehr Vereine entweder an die Unterliga B oder ganz.

Letzte Saison wirkten nur noch 6 Teams um die Teilnahme an den Playoffs mit – den Titel holte sich zum dritten Mal die an guten Zugängen nicht aufhaltbaren Uni-Totonkas – ein alles in allem unweigerlicher Weg in die sportliche Wertlosigkeit in der zweiten Spielklasse Wiens – während die 3. und 4. Liga boomen und je mehr als 10 Vereine aufbieten.

Nachdem sich seit den Praetorians kein 3. Ligameister mehr in die 2. Liga getraut hat, musste nun der Verband eingreifen um zumindest wieder quantitative Parität herzustellen:

So werden die Teams der EA2 und 3L heuer gemäß Endtabellen mit Meister beginnend abwechselnd in 2 Gruppen geteilt, die dann in einer einfachen Hinrunde die neue Ligaaufteilung durch sportliche Ergebnisse bestimmen.

Schon in der Rückrunde spielen dann die 9 besten Teams beider Ligen als neue Unterliga um den Vizemeister.

Dass bei dieser Neuaufteilung das Spielniveau der Eliteliga völlig unberührt bleibt und Tabellenschlusslichter der 3. Liga nun eine halbe noch härtere Saison vor sich haben sind die Nachteile dieser Lösung, im Gegenzug wird keines der Top Teams der EA3L gezwungen – und somit steht es nun jedem frei, diesen „Casting-Grunddurchgang“ nach seinem sportlichen Ziel anzugehen.

Immerhin positiv ist das Machtwort des Verbandes in sämtlichen Ligen keinerlei Doppelengagements mehr zuzulassen, in der Hoffnung nicht nur Unfairness und Diskussionsmarathons durch falsch verstandene Farmteameinsätze zu verhindern sondern über kurz und mittellang auch das Spielerniveau zu nivellieren.

Die Monsters haben somit als erstes Ziel diese Hinrunde in den Top4 zu beenden, damit die Talfahrt der letzten 3 Jahre nicht noch unlustiger wird – und dafür heisst es weiterhin fieberhaft Neuzugänge, vor allem im Tor, zu finden. Denn die Kaderentwicklung beim ehemals erfolgsverwöhnten Ableger der MA48 ist selten grauslich…